Bamberger Projekt hängte viele andere ab

Das Bundesjugendministerium würdigt die Trimbergschule und das Don-Bosco-Jugendwerk

 

Das Bundesjugendministerium hat das Bamberger Schul- und Ausbildungsprojekt " Manege frei! Schüler. Bilden. Zukunft" ausgezeichnet. Es gehört zu sechs Preisträgern, die aus 380 Bewerben ausgesucht wurden. Das Bamberger ist das einzige bayerische Projekt ,das in Berlin ausgezeichnet wurde. Gelungene Kopperationen zwischen Kultur und Schule standen im Fokus des Bundeswettbewerbs " Mixed up", den Preis nahmen für das Bamberger Projekt Regina Jans von der Projektleitung "Manege frei!", Volker Traumann, der Projektleiter des " Zirkus Giovanni", und Martin Schricker, Konrektor der Hugo-von-Trimberg-Schule entgegen.

Wie Traumann nach der Rückkehr aus Berlin berichtet, würdigte Staatssekretär Josef Hecken am Bamberger Kooperationsprojekt vor allem die heilpädagogische Ausrichtung der Angebote auf benachteiligte junge Menschen sowie den schulübergreifenden Ansatz:

Das prämierte Zirkusprojekt begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene von der ersten Klasse an über die Hauptschule bis hin zur Ausbildungsplatzsuche und zur beruflichen Qualifizierung. Seit 2005 engagiert sich der " Zirkus Giovanni" des Don Bosco-Jugendwerks Bamberg in der kulturellen Bildung für Grund- und Hauptschüler. Wie es in einer Pressemittelung des Don-Bosco-Jugendwerks weiter heißt, wurde das jetzt ausgezeichnete " Schüler. Bilden. Zukunft" - Projekt vor drei Jahren unter der Schirmherrschaft von Staatssekretärin Melanie Huml ins Leben gerufen. In Kooperation mit der Trimbergschule  werden die  Schüler dort beim Übergang zwischen Schule und Beruf unterstützt. Dazu zählen soziale Kompetenztrainings im Klassenzimmer oder im Zirkuszelt, die Begleitung der Hauptschüler durch ehrenamtliche " Schülerpaten" und passgenaue Schulprojekte im Klassenverband.

 Möglich sei das Projekt vor allem durch die Unterstützung der Dr. Ursula Schmid-Kayser Stiftung, betonte Volker Traumann: Sie liefere Ideen und engagiere sich finanziell. Inzwischen sei das Projekt auch auf die  Hauptschule Gaustadt ausgedehnt worden.